Neue Fotos

Kran hinterm Haus Hafen am AbendEin abendlicher Spaziergang an der Elbe hat eine kleine Anzahl neuer Fotos hervorgebracht, die wie immer im Blog oder, hochaufgelöst, auf Flickr betrachtet werden können. Viel Spaß!

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Steve Jobs

„The world has lost a visionary. And there may be no greater tribute to Steve’s success than the fact that much of the world learned of his passing on a device he invented.”

Obama

Bizarre Momente erlebt man immer wieder im Leben und so auch heute morgen. Wie immer kurz nach dem Aufwachen der erste Griff zum Telefon und Twitter geöffnet um die verpassten Nachrichten der Nacht nachzulesen. Gleich mit dem zweiten Tweet folgt der Schlag in den Magen.

„I knew it was coming, but it doesn’t hurt any less. I’ll miss you, Steve. My life literally wouldn’t be the same without you.”

Sehr sehr viel wurde am heutigen Tag schon über seinen Tot geschrieben und damit dürfte auch fast alles gesagt sein. Einer der beeindrucktesten Menschen dieser Welt ist von uns gegangen. Kaum jemand hat so wie er in der letzten Dekade die technologische Welt so sehr beeinflusst und war so erfolgreich mit seinen Vision.

„No one wants to die. Even people who want to go to heaven don’t want to die to get there. And yet death is the destination we all share. No one has ever escaped it. And that is as it should be, because Death is very likely the single best invention of Life. It is Life’s change agent. It clears out the old to make way for the new.”

Steve Jobs

Die oben zitierten Sätze von Steve Jobs stammt aus seiner bewegenden, im Juni 2005 gehaltenen, Rede am amerikanischen Stanford-College. Wohl zu keinem Zeitpunkt hat er so offen über seine Krankheit gesprochen wie dort. Nicht nur deswegen sei allen empfohlen, sich die knapp 15 Minuten für das Video Zeit zu nehmen.

„Den Verantwortlichen auf der Apple-Bühne muss bewusst gewesen sein, dass ihr Chef im Sterben lag. Doch am lautesten ließen nach der iPhone-Show am Dienstag Kritiker von sich hören, denen die neueste Inkarnation des iPhones nicht genügend Neuigkeiten bot. Wie verzogene Kinder nach einer enttäuschenden Weihnachtsbescherung jammerten sie.”

taz.de

Mach’s gut Steve. Krebs du bist ein Arschloch.

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[US-TV 11/12] – Neue Serien (3)

NewGirl 102

Nach ganz viel Drama, sowie guten und schlechten Krimi und Action-Serien haben wir da ja auch noch die ein oder andere Comedy-Serie. Den Start macht New Girl. Jess hat es nicht einfach. Vom ihrem (Ex-)Freund betrogen, zieht sie mit nicht mehr als einer Tasche mit Klamotten zu den drei Jungs Nick, Schmitt und Coach. Die drei müssen sich im Gegenzug erstmal an die nicht ganz normale Jess gewöhnen. New Girl ich ein wirklich zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist eine absolut wunderbare Zooey Deschanel, auf der anderen Seite bleiben aber drei wenig sympathische Charaktere
Abgesehen von Jess schafft es zum jetzigen Zeitpunkt keiner der anderen wirklich sympathisch zu sein. Daneben kranken auch die Gags etwas, wirklich zünden tut in der Pilotfolge keiner. Das wird auch in der zweiten Folge nicht besser. Zooey Deschanel ist immer noch ein wahres aber leider nach wie vor das einzige Highlight der Serie. Außer ihr gibt es auch meiner Sicht keinen Grund sich die Serie anzutun. Einfach aufhören geht aber auch nicht, dafür ist Zooey Deschanel ein zu großer Pluspunkt. Generell bleibt es aber zu bezweifle, dass sie die Serie dauerhaft retten kann.

FreeAgents sheet

Als zweiten Neuling hätten wir als nächstes Free Agents das für mich vor allem in den Fokus geriet, da Anthony Stewart Head unter den Darstellern der Serie auftaucht. Gleich vorweg ist aber zu erwähnen, dass er nur eine Nebenrolle, lustigerweise die gleiche, wie schon im britischen Original spielt. Hauptcharaktere der Serie sind Alex und Helen, gespielt von Hank Azaria und Kathryn Hahn. Beide arbeiten in einer Werbeagentur, haben beide vor kurzem eine gescheitere Beziehung hinter sich und haben, wie es das Drehbuch Schicksal so will eine Affäre miteinander. Abseits der Arbeit, kommen sich beiden öfters in die Quere als geplant.
Free Agents ist eine durchaus gelungene Serie, die vor allem durch ihre beiden sympathischen Hauptcharaktere getragen wird und deren Nebencharaktere sich unscheinbar einfügen. Generell wirkt die Serie eher unscheinbar und sprüht jetzt auch nicht vor Originalität. Trotz allem hinterlässt sie einen durchaus positiven Eindruck.

Suburgatory sheet

Nummer drei in der Reihe ist Suburgatory. Das unangekündigte Durchstöbern des Zimmers inkl. auffinden einer Packung Kondome, verfrachtet die 16jährige Tessa unversehens aus New York in die Suburbs. Frisch angekommen, bietet die amerikanische Vorstadt so ziemlich alles, was ihre schlimmsten Albträume zu bieten hatten.
Im Vorfeld überhaupt nicht aufgefallen und eher spontan gesehen, ist Suburgatory durchaus als positive Überraschung zu bezeichnen. Mit der von Jane Levy gespielten Tessa und ihrem Vater (Jeremy Sisto), bietet die Serie zwei absolute Gegenpole zu dem ehrlich klischeehaft dargestellten Leben in einer amerikanischen Vorstadt. Man könnte fast meinen, die Macher hätten all das, was die Desperate Housewifes so schrecklich machte genommen nur um es noch ein Stück mehr zu überzeichnen und sich anschließend drüber lustig zu machen. Ich bin gespannt, was die Serie noch weiteres zu bieten hat.

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[US-TV 11/12] – Neue Serien (2)

Cast der Serie 'Prime Suspect'

Wenn Hollywood eines kann, dann sind es Remakes zu Filmen und Fernsehserien, mal mit mehr oder weniger Erfolg. Beliebtes Ziel sind hierbei in der letzten Zeit die Briten. Nach der (erfolgreichen) Neuerzählung von The Office und (dem weniger erfolgreichen) Life on Mars-Remake, hat man sich nun die mehrfach ausgezeichnete Serie Prime Suspect geschnappt. Ob es ein gutes Remake ist mag ich nicht zu beurteilen, da mir das Original nicht bekannt ist. Unter der Regie von Peter Berg (Friday Night Lights), der die Serie zudem mit produziert, macht zumindest die Pilotfolge einen guten Eindruck. Von Berg bekannt, für eine Krimiserie eher ungewöhnlich, liegt der Focus der Folge vor allem auf den Charakteren. Vorneweg ist da vor allem Mario Bello als Detective Jane Timoney mit ihren Problemen auf der neuen Einsatzstelle zu nennen. Der eigentliche Mordfall der Folge steht als nebensächliches Geplänkel eher im Hintergrund. Hier dürfte auf Dauer spannend sein, ob die Fokussierung auf die Figuren Bestand haben wird. Für eine Krimi-Serie sicher zwiespältig, hebt sie sich so dadurch von der Konkurrenz ab.

Szene aus der Pilotfolge der Serie 'Revenge'

Abseits irgendwelcher Remakes wäre da ansonsten noch ABCs neue Serie Revenge. Die junge Amanda Clarke, deren Vater unschuldig ins Gefängnis gebracht wurde und vor ihrem 18. Geburtstag starb. Als Emily Thorne kehrt sie in die beschaulichen Hamptons zurück, um sich an denen zu rächen, die ihren Vater unschuldig ins Gefängnis gebracht haben.
Lose auf dem Graf von Monte Christo basierend, liefert Revenge grundsätzlich einen guten Ansatz für eine Drama/Thriller-Serie. In Stücken erfährt man etwas über die Vergangenheit von Amanda/Emily, ihren Vater sowie die restlichen Anwohner. Dies sorgt auf der einen Seite für Spannung. Auf der anderen Seite birgt es allerdings die Gefahr, dass die Serie zu soapig wirkt. Jeder hat scheinbar seine kleinen schmutzigen Geheimnisse mit dem dazugehörigen klischeehaften Geplänkel der High Society.
Fraglich ist auch, wie die Geschichte über längere Zeit bzw. mehrere Staffeln erzählt werden soll und auf Dauer ihre Spannung hält. Grundsätzlich hat der Pilot einen ganz guten Eindruck hinterlassen.

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[US-TV 11/12] – Neue Serien (1)

Charlie’s Angels sheet

Wenn das Beste immer zum Schluss und damit das Schlechteste zuerst genannt wird, kann man diese Rubrik beruhigt mit dem Charlie’s Angels Remake beginnen. Nach Hawaii Five-0 im letzten Jahr, scheinen die Studios alte Serien wieder für sich entdeckt haben. In diesem Fall hätte man die Engel auf ihrer Wolke lassen sollen. Die Serie ist nicht viel anderes als geistlose Unterhaltung, die ihre unlogischen und schlechten Geschichten unter dem großen Namen versteckt. Dazu kommt selbstzweckhafte Action und drei Engel, die den nötigen Charme vermissen lassen. Da hilft es auch wenig, dass Minna Kelly durchaus ein optisches Highlight darstellt.

Ausschnitt aus dem 'Person of Interest' Poster

Person of Interest macht es da schon besser und verbucht mit
Michael ‘Benjamin Linus’ Emerson als einer der Hauptdarsteller gleich mal einen Pluspunkt. An seiner Seite spielt Jim Caviezel einen Ex-Commando/Agenten, der sowohl seine Frau/Freundin als auch seinen Lebenswillen verloren hat. Überraschend tritt der von Emerson gespielte Mr. Finch in sein Leben.
Dieser hat eine Maschine für die Regierung gebaut und programmiert, die alles und jeden, mit dem Ziel Terroristen ausfindig zu machen, überwacht und abhört. Zur Sicherheit hat Finch aber eine Hintertür eingebaut. Über diese bekommt er all die Fälle, die vom Programm als unwichtig heraussortiert werden, in Form der Sozialversicherungsnummer. Irgendetwas wird dieser Person passieren. Ob sie Opfer oder Täter ist, gilt es für die beiden allerdings erst herauszufinden.
Person of InterestDie Pilotfolge bot einen durchaus interessanten Auftakt. Diese macht zum jetzigen Zeitpunkt allerdings den Anschein, dass man in den kommenden Folgen keine großartige Hoffnungen auf eine übergreifende Handlung haben sollte. Vielmehr schon der Focus mehr auf dem Fall der Woche zu liegen. In wie weit die Serie also auf Dauer fesseln kann, bleibt abzuwarten. Natürlich bleibt die große Frage, wer den beiden nun wirklich sind und was ihr großer Verlust ist. Zumindest in der Pilotfilme machte dieses Nichtwissen aber auch einen Teil des Reizes aus. Wird erstmal weitergeguckt.

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