
Nach ganz viel Drama, sowie guten und schlechten Krimi und Action-Serien haben wir da ja auch noch die ein oder andere Comedy-Serie. Den Start macht New Girl. Jess hat es nicht einfach. Vom ihrem (Ex-)Freund betrogen, zieht sie mit nicht mehr als einer Tasche mit Klamotten zu den drei Jungs Nick, Schmitt und Coach. Die drei müssen sich im Gegenzug erstmal an die nicht ganz normale Jess gewöhnen. New Girl ich ein wirklich zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist eine absolut wunderbare Zooey Deschanel, auf der anderen Seite bleiben aber drei wenig sympathische Charaktere
Abgesehen von Jess schafft es zum jetzigen Zeitpunkt keiner der anderen wirklich sympathisch zu sein. Daneben kranken auch die Gags etwas, wirklich zünden tut in der Pilotfolge keiner. Das wird auch in der zweiten Folge nicht besser. Zooey Deschanel ist immer noch ein wahres aber leider nach wie vor das einzige Highlight der Serie. Außer ihr gibt es auch meiner Sicht keinen Grund sich die Serie anzutun. Einfach aufhören geht aber auch nicht, dafür ist Zooey Deschanel ein zu großer Pluspunkt. Generell bleibt es aber zu bezweifle, dass sie die Serie dauerhaft retten kann.

Als zweiten Neuling hätten wir als nächstes Free Agents das für mich vor allem in den Fokus geriet, da Anthony Stewart Head unter den Darstellern der Serie auftaucht. Gleich vorweg ist aber zu erwähnen, dass er nur eine Nebenrolle, lustigerweise die gleiche, wie schon im britischen Original spielt. Hauptcharaktere der Serie sind Alex und Helen, gespielt von Hank Azaria und Kathryn Hahn. Beide arbeiten in einer Werbeagentur, haben beide vor kurzem eine gescheitere Beziehung hinter sich und haben, wie es das Drehbuch Schicksal so will eine Affäre miteinander. Abseits der Arbeit, kommen sich beiden öfters in die Quere als geplant.
Free Agents ist eine durchaus gelungene Serie, die vor allem durch ihre beiden sympathischen Hauptcharaktere getragen wird und deren Nebencharaktere sich unscheinbar einfügen. Generell wirkt die Serie eher unscheinbar und sprüht jetzt auch nicht vor Originalität. Trotz allem hinterlässt sie einen durchaus positiven Eindruck.

Nummer drei in der Reihe ist Suburgatory. Das unangekündigte Durchstöbern des Zimmers inkl. auffinden einer Packung Kondome, verfrachtet die 16jährige Tessa unversehens aus New York in die Suburbs. Frisch angekommen, bietet die amerikanische Vorstadt so ziemlich alles, was ihre schlimmsten Albträume zu bieten hatten.
Im Vorfeld überhaupt nicht aufgefallen und eher spontan gesehen, ist Suburgatory durchaus als positive Überraschung zu bezeichnen. Mit der von Jane Levy gespielten Tessa und ihrem Vater (Jeremy Sisto), bietet die Serie zwei absolute Gegenpole zu dem ehrlich klischeehaft dargestellten Leben in einer amerikanischen Vorstadt. Man könnte fast meinen, die Macher hätten all das, was die Desperate Housewifes so schrecklich machte genommen nur um es noch ein Stück mehr zu überzeichnen und sich anschließend drüber lustig zu machen. Ich bin gespannt, was die Serie noch weiteres zu bieten hat.




