Der weit gereiste Prediger Cotton Marcus wird von Schuldgefühlen geplagt. Seine Teufelsaustreibungen sind reine Illusion, doch seine bibeltreuen Anhänger glauben an ihn und zahlen gut für seine Arbeit. Bei einem letzten Exorzismus will er den Schwindel durch ein Fernsehteam aufdecken lassen. Die Mission führt sie in den Süden der USA, wo die Farmerstochter Nell vom Teufel besessen zu sein scheint. Die Show beginnt, doch nicht wie Marcus geplant hatte. Eine dunkle Macht offenbart sich Marcus und ihm muss schnell etwas einfallen, um Nell, sein Team und sich selbst vor diesem Dämon zu retten.
Wer Aufgrund des Trailers einen weiteren Film im Stile des Exorzisten erwartet sei gleich gewarnt. Dieser ist nämlich in dieser Hinsicht irreführend. Mit tatsächlichen Dämonen hat der Film sehr wenig zu tun. Viel mehr sei aber nicht verraten um die Spannung nicht zu nehmen. “The last exorcism” ist mehr oder weniger originell im Stil einer Dokumentation gedreht und so folgt man dem Reverend aus der Sicht des Kameramanns durch den Film. Entgegen erster Befürchtungen fand den Film auch über die ganzen knapp 90 Minuten sehr unterhaltsam. Hierzu trägt auch Patrick Fabian als Pastor einen guten Teil bei, der dem Prediger eine sympathisch lockere Art gibt, der einem mit seiner Art aber auch alles verkaufen könnte. Gerade zum Ende hin wird der Film aber auch packend da nie wirklich klar wird, ob die gute Nell nun tatsächlich besessen ist oder doch einfach “nur” krank.
Als einzigen Kritikpunkt kann man aber sicher das (tatsächliche) Ende nennen das nicht mehr so richtig zum Rest des Filmes passte. Hier hätte man gut daran getan, nach dem ersten Abblenden schon Schluss zu machen und nicht sosehr in typische Klischees des Genres verfallen sollen.
Fazit: Unterhaltsamer, launiger aber auch packender Horror-Thriller, der meiner Meinung nach zu Unrecht von vielen kritisiert wird, wobei der Trailer sicherlich einiges dazu beiträgt.
Wertung: 8/10


Vier Jahren nach seinem verschwinden taucht der nun 16jährige Nicky bei seiner Familie plötzlich wieder auf und behauptet, missbraucht und gekidnapped worden zu sein. Seine Schwester Kathy empfängt ihn mit offenen Armen, doch Mutter Kimberly hat Probleme, sich an die neue Situation zu gewöhnen und baut zwischen sich und ihrem Sohn eine Mauer auf. Seinem Halbbruder Brendan wird gar verboten, Nicky zu sehen. Zwischenzeitlich wird die FBI-Agentin Jennifer Johnson auf den Fall aufmerksam und beginnt zu ermitteln. Sie ist davon überzeug, dass “Nicky” ein Schwindler ist. Allerdings weigert sich die Familie zu kooperieren…
Wer nichts mehr zu verlieren hat und dazu eine Riesenwut im Bauch, kann sehr, sehr gefährlich werden. Harry Brown ist Witwer und sein einziger Freund wird von einer Gang brutal erschlagen. Ihm ist nichts geblieben. Und deshalb räumt er jetzt auf. Statt resigniert sein stilles Rentnerdasein weiter zu führen, packt der ehemalige Royal Marine noch einmal die Knarre aus und lehrt den gewalttätigen Abschaum in seinem Viertel gründlich das Fürchten. Den harten Jungs bleibt das überhebliche Gelächter schnell im Hals stecken, denn Harry weiß noch genau, wie’s geht. Ein Mann sieht rot – blutrot!
Ein korrupter Sheriff steht im Mittelpunkt dieser Geschichte: Lou Ford, ein scheinbar menschenfreundlicher Deputy, dem die Sympathien so ziemlich all seiner Mitbürger gehören. Sogar mit den Ganoven in seiner Kleinstadt kommt er ganz gut klar – sie nehmen ihn einfach nicht ganz für voll. Doch hinter der Fassade des gutmütigen Biedermanns verbirgt sich ein unberechenbarer Beamter. Denn Lou hat einen Haufen Probleme. Probleme mit Frauen und Probleme mit der Strafverfolgung, seitdem die Zahl der Mordopfer in seinem kleinen Distrikt eine beunruhigende Größenordnung annimmt. Irgendwann bleibt es nicht aus, dass ein schlimmer Verdacht sich gegen Lou selbst richtet. Und dass herauskommt, wer der Mann in Wahrheit ist. Ein Sadist. Ein Psychopath. Ein eiskalter Mörder.

